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Unsere Sommertipps für Nicht-Urlauber!

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    Sommertipps für Nicht-Urlauber!

Unsere Sommertipps für Nicht-Urlauber!

Nicht alle haben das Glück, die Sommerferien im Urlaub verbringen zu können. So haben wir uns entschlossen, diesen Ferientipp der arbeitenden Bevölkerung zu widmen. Die Veranstaltungskalender in der Region sind dicht gefüllt.

Open-Air-Konzerte und Sommernachtskino bieten vielfältige Möglichkeiten zur Abend- und Wochenendgestaltung. Außerdem haben wir zwei weitere Tipps, die alle Garten und Naturliebhaber/innen interessieren könnten.

Von Süßholz und Zwiebelsamen

Unter diesem Titel lädt der Verein „Geschichte für alle“ zu einer etwas anderen Stadtführung nach Bamberg ein. Diese Spurensuche könnte auch für alteingesessene Franken durchaus neue Erkenntnisse mit sich bringen. Der Rundgang befasst sich mit der Erfolgsgeschichte der Bamberger Gärtner. Bereits seit dem Mittelalter kultivierten die Bamberger Gärtner den sandigen Boden östlich der Regnitz. So entstanden im Laufe der Zeit Spezialitäten wie „Bamberger Hörnla“, Süßholz und die birnenförmigen Zwiebeln. Die Häuser der Gärtnerzunft prägen bis heute den eher unbekannten Teil des Weltkulturerbe-Orts Bamberg. Gerade für Gartenliebhaber/innen sicherlich ein lohnenswerter Ausflug.Die Führung findet jeden Samstag immer von 14.30 bis 16.30 Uhr statt. Im Preis von 11 € ist auch ein Besuch im Gärtner- und Häckermuseum enthalten. Der Verein „Geschichte für Alle“ bietet auch eine Vielzahl weiterer wirklich unterhaltsamer Stadtführungen in der Region an, die nicht nur für Touristen tolle Unterhaltung und spannende Informationen bieten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Entdeckungsreise zu Fürths verborgenen Orten in der Altstadt? Einen Überblick zu allen Führungen, Terminen und den Kosten bekommen Sie unter www.geschichte-fuer-alle.de 

Erfolgreich für Mensch & Natur

Das Steigerwald-Zentrum in Oberschwarzach lädt noch bis zum 9. September zu der Ausstellung „Erfolgreich für Mensch & Natur – Landwirtschaft und Naturschutz in Mainfranken“ ein. Den Dreh- und Angelpunkt der Ausstellung stellt die Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Naturschützern dar: Gerade in Agrarlandschaften wie Mainfranken,in welchen Ackerbau aufgrund guter Böden und eines milden Klimas besonders begünstigt ist, gehen zunehmend Lebensraumfunktionen und biologische Vielfalt verloren. Um diese für nachfolgende Generationen zu erhalten, kann diesem Verlust nur gemeinsam entgegengewirkt werden. Diese Thematik wird anhand von Artenhilfsprogrammen für Wiesenweihe, Ortolan und Feldhamster exemplarisch dargestellt. Alle Infos finden Sie auch unter http://steigerwald-zentrum.de. Das Zentrum selbst ist schon ein echter Hingucker. Konzept und Philosophie des Steigerwald-Zentrums ist es, Nachhaltigkeit am Beispiel der Waldbewirtschaftung und Holzverwendung erlebbar zu machen. So wurde Buche für den Deckenaufbau verwendet. Als Bauholz dienen normalerweise fast ausschließlich Nadelhölzer. In Anbetracht des Klimawandels gewinnen die Laubhölzer jedoch zunehmend an Bedeutung. Betont wird so auch die Bedeutung der Buche für den Steigerwald. Unweit vom Zentrum liegt auch der Baumwipfelpfad Steigerwald, von dem wir in der ebl-Woche schon im letzten Jahr berichtet hatten.

Das Kino mit der besonderen Note

Das Agenda-21-Kino in Nürnberg macht dieses Jahr keine Sommerpause. Am Sonntag, 12. August um 11.30 Uhr zeigt die Reihe im Casablanca-Kino in Nürnberg den sehr sehenswerten Film „JANE“. Der Film ist eine wunderbare Dokumentation über das Leben der Britin Jane Goodall ab 1960, als sie erstmals loszog, um Schimpansen zu erforschen – und dabei vollkommen anders an die Sache heranging als ihre überwiegend männlichen Tierforscherkollegen. Angetrieben von einer großen Tierliebe erlangte sie das Vertrauen der örtlichen Schimpansen und entdeckte, wie intelligent diese sind. Dies hatte nicht nur auf die Forschung Auswirkungen,sondern auch auf Goodall selbst. Mit viel Feingefühl erzählt Brett Morgen von dem Leben der Umweltschützerin. Ein sehr sehenswertes Stück Zeitgeschichte. Den Eintritt ist frei dank der Unterstützung durch ebl-naturkost. Auch sehr sehenswert ist der neue Dokumentarfilm von Florian Opitz „System Error – Wie endet der Kapitalismus?“. Das Wachstum an eine Grenze stoßen wird, ignoriert die Wirtschaftswelt gerne. Der Film ist eine Bestandsaufnahme des Kapitalismus mit einem nicht ganz unerwarteten Fazit: Der Fehler liegt im System. Gezeigt wird er im Rahmendes Sommernacht-Filmfestivals im Krafft’schen Hof in der Theresienstr. 7 in Nürnberg am Donnerstag, 23. August um 20.30 Uhr. Alleine der Ort ist schon einen Besuch wert. Der Eintritt beträgt 8,30 €. Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir, sich Karten schon im Vorverkauf zu sichern.

Herzlich grüßt

Ihr Frank Braun für die ebl-Redaktion

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