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Saisonstart für Obst und Gemüse aus der ebl-Region

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Saisonstart für Obst und Gemüse aus der ebl-Region

Endlich ist es soweit: Die Frühlingssonne wird Tag für Tag kräftiger und auf den heimischen Feldern wird es langsam wieder grün. Der Tisch ist nun von Woche zu Woche reicher gedeckt mit frischem Obst und Gemüse von unseren regionalen Bauern und Erzeugern.

Von der Ernte bis zum Angebot in unseren ebl-Märkten vergeht oft nur ein Tag. So bleiben auch wertvolle Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente optimal erhalten. Zum Auftakt gibt es in Ihren ebl-Märkten jetzt schon seit einiger Zeit feinen Spargel und würzigen Bärlauch. Und auch die ersten aromatischen Erdbeeren von unserem langjährigen Partnerbetrieb Laurer aus Niederbayern können wir bereits wieder genießen.

Außerdem bekommen Sie bei uns ab sofort direkt aus dem Knoblauchsland z. B. vom Demeter-Hof Kratzer Rucola, Spinat im Beutel oder lose, Mangold, Blattsalate, Radieschen und Kräuter wie z. B. Petersilie, Koriander oder Schnittlauch. Aus Wetzendorf liefert Günther Sippel, Bio-Pionier und ebl-Partner der ersten Stunde, jetzt Kohlrabi, Blattsalate und ab Mitte Mai Schlangengurken sowie evtl. auch schon seine ersten Tomaten. Vom Familienbetrieb Höfler im Nürnberger Ortsteil Almoshof können wir bereits Strauchtomaten, lose Dattel-Cherry-Tomaten sowie Schlangengurken anbieten. Der benachbarte Betrieb von Jörg Hofmann und Team startet durch mit regionalem Rhabarber, Salanova-Salat und Babyspinat. Und Familie Kerschbaum aus Hemhofen versorgt unsere Märkte aktuell ebenfalls mit Spargel und Erdbeeren sowie noch kurze Zeit mit Meerrettich.

Zu einer Liefergemeinschaft zusammengeschlossen haben sich "unsere Niederbayern", zu der u. a. die langjährigen ebl-Partner Laurer, Stockner und Waas gehören. Familie Laurer hat sich auf Spargel und Erdbeeren spezialisiert, die auf ihren schweren Böden besonders gut gedeihen, beliefert ebl aber mittlerweile schon seit 20 Jahren auch mit anderem feldfrischem Obst und Gemüse. Der Demeter-Hof Stockner liefert Blattsalate, Rucola, Feldsalat und Radieschen und von Familie Waas kommen knackige Minigurken und gegen Ende Mai auch weißer Rettich sowie Datteltomaten in der Schale.

Gerade in den ersten Monaten des Jahres werden wir öfter von Kunden gefragt, warum wir nicht noch mehr regionales Obst und Gemüse anbieten. Als fränkischer Bio-Fachhändler sind wir stark regional verwurzelt: Mehr als die Hälfte unserer Bauern und Lieferanten kommt aus der Region. Oft wird dabei aber gerade bei Gemüse und Obst vergessen, dass unsere klimatischen Voraussetzungen hier bei vielen Sorten nur ein bestimmtes Zeitfenster zur Ernte erlauben: Beispielsweise ist für Blattsalate, Tomaten, Paprika oder auch Erdbeeren von der Aussaat bis zur Reife ausreichende Sonneneinstrahlung notwendig, auch wenn sie im (unbeheizten) Gewächshaus angebaut werden. Die Ernte ist hier daher oft erst ab Ende April/Mai oder je nach Sorte auch später möglich und endet spätestens im November.

Wie so oft achten wir bei ebl aber auf noch mehr: Viele Sorten in unserer Obst- und Gemüse-Abteilung, ob regional oder von weiter her, sind mit einem Schild "samenfest" gekennzeichnet. Das bedeutet: Diese Sorten stammen aus ökologischer Züchtung und Bauern bzw. Gärtner können die Samen dieser Pflanzen mit gutem Ertrag im nächsten Jahr erneut aussäen und sind so unabhängig von Saatgut-Konzernen. Konventionell gezüchtete Pflanzen brauchen bestimmte Pestizide und mineralischen Dünger, um gute Erträge zu liefern. Ökologische Züchtung setzt hingegen auf widerstandsfähige Sorten, die optimal an die Bedingungen des Öko-Landbaus angepasst sind, und z. B. auch mit längeren Hitze- bzw. Trockenperioden gut zurechtkommen.

Neben der Herkunft und Qualität geht es uns vor allem auch um eine ausgewogene Umweltbilanz unserer guten Bio-Lebensmittel und -Produkte. Denn es ist nicht nur entscheidend, woher ein Lebensmittel kommt oder wie es transportiert wird, sondern auch, wie es angebaut wird: Beim Anbau von Obst und Gemüse in ökologischer Landwirtschaft entstehen durchschnittlich etwa ein Drittel weniger Treibhausgase als beim Anbau in konventioneller Landwirtschaft. Andererseits verschlechtert sich genaugenommen auch so eine positive Ökobilanz wieder, wenn z. B. die Schale in der Saison gekaufter Bio-Erdbeeren aus der Region nach dem Einkauf mit dem Auto und nicht mit dem Rad nach Hause gebracht wird. Eine genaue Aussage zur Umweltbilanz eines Lebensmittels zu treffen ist also nicht ganz einfach. Für ein ehrliches Ergebnis sollte auch jede/r Einzelne von uns ihr/sein Alltagsverhalten in die Gesamt-Rechnung mit einbeziehen.

Herzliche Grüße

Christine Fröhlen (ebl-Redaktion)

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