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Saatgutfestival und mehr …

  • Begleitprogramm BIOFACH 2019

    Begleitprogramm BIOFACH 2019

Saatgutfestival und mehr …

Am 13. Februar ist es wieder soweit. Nürnberg wird für fünf Tage zur Bio-Hauptstadt, wenn die Biofach-Messe ihre Tore für rund 50.000 Besucher öffnet. Mehr als 3.000 Aussteller zeigen: Bio ist mittlerweile überall und weltweit zu Hause.

Da der Eintritt zur Biofach nur für Fachbesucher möglich ist, organisiert das Bündnis "Nürnberg - Die Biometropole" bereits zum 9. Mal ein tolles Begleitprogramm. Höhepunkt ist dieses Jahr sicherlich die Veranstaltung "Wir sind dran! Wege in eine enkelfreundliche Zukunft" am 13. Februar um 19.30 Uhr und das 5. Nürnberger Saatgutfestival am 16. Februar, erstmals Auf AEG.

Am Eröffnungsabend der Biofach, Mittwoch 13. Februar, hat das Team von Bluepingu e. V. im Historischen Rathaussaal in Nürnberg (Rathausplatz 2) ab 19.30 Uhr eine vielversprechende Runde geladen. Bezugnehmend auf ein Zitat von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker "Wir sind dran - Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen", werden die Referenten gemeinsam mit dem Publikum nach Antworten suchen. Wie könnte dieses enkeltaugliche Lebensmodell genau aussehen? Welchen Beitrag können wir dazu leisten? Diese und weitere Fragen zum Thema werden im Mittelpunkt der Impulsvorträge und Diskussionen stehen. Dafür wurde ein prominent besetztes Podium zusammengestellt. Postwachstums-Experte Prof. Dr. Niko Paech, Raphael Fellmer (Gründer von Foodsharing und Autor des Buches "Glücklich ohne Geld") und die Klimaaktivistin Magdalena Heuwieser (Bündnis System Change not Climate Change) werden sicherlich spannende Impulse setzen und im Anschluss gemeinsam mit dem Publikum diskutieren. Es wird viel Gelegenheit zum Austausch geben und ein Markt der Möglichkeiten rundet den Abend ab. An diesem Abend läuft ja auch die Einschreibungsfrist (31. Januar bis 13. Februar) des Volksbegehren Artenvielfalt (volksbegehren-artenvielfalt.de) in Bayern ab und wir können hoffentlich seinen erfolgreichen Ausgang feiern.

Wir ernten, was wir säen

Dieses Sprichwort bringt es auf den Punkt. Wenige Firmen bestimmen mittlerweile einen großen Teil des am Weltmarkt verfügbaren Saatguts. Wer das Saatgut kontrolliert, der kontrolliert auch die gesamte Nahrungsmittelkette. Weltweit kämpfen Bäuerinnen und Gärtner dafür, über ihr Saatgut und ihre Art der Landwirtschaft selbst zu bestimmen, was auf unseren Äckern und in unseren Gärtenwachsen soll. Was werden Sie in diesem Frühjahr in Ihrem Garten säen? Wie wir als Gärtner und Aktivisten dazu beitragen können, die Sortenvielfalt zu erhalten, können Sie auf dem 5. Nürnberger Saatgutfestival am 16. Februar von 11 bis 17 Uhr entdecken. Mehr als 30 Aussteller bieten Ihnen die ganze Vielfalt ökologischen Saatgutes. Sie werden staunen, wie vielfältig Tomate, Kartoffel und Co. sein können. Daneben gibt es auch wieder eine große Saatguttauschbörse, auf der Sie eigenes Saatgut mit anderen Gärtnern tauschen können. Auch das Vortragsprogramm bietet viele spannende Impulse. Lernen Sie beispielsweise das wichtigste über alte Gemüsesorten für den Hausgarten oder den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen im Garten. Darüber hinaus gibt es Kochshows und Musik des schottischen Liedermachers James Mackenzie. Erstmalig findet das Saatgutfestival in der Kulturwerkstatt Auf AEG, Fürther Straße 244d, Hof D in Nürnberg statt. Unterstützt wird die Veranstaltungsreiheauch in diesem Jahr wieder durch die Messe Nürnberg und ebl-naturkost. Alle weiteren Informationen zum Begleitprogramm und den weiteren Aktionen in dieser Woche finden Sie auf der Webseite des Aktionsbündnisses unter www.die-biometropole.de.

Auch das Nürnberger Agenda 21 Kino im Casablanca, Brosamerstr. 12 in Nürnberg, steht am Sonntag, 17. Februar um 11.30 Uhr ganz im Zeichen des Saatguts. Der Film "UnserSaatgut - wir ernten, was wir säen" von Taggart Siegel und Jon Betz widmet sich dem Kampf von Bauern, Wissenschaftlern und indigener Völker um das Erbe der Saatgutvielfalt. Er ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch eine schöne Erinnerung! In Anschluss gibt es wie immer die Möglichkeit zur Diskussion, dieses Mal mit Vertretern des Nürnberger Stadtgartens, einem ökologischen Urban Gardening-Projekt auf dem Areal der ehemaligen Quelle. Der Eintritt für das Agenda Kino ist wie immer frei! Bitte vergessen Sie aber nicht, Ihren Platz im Vorfeld im Casablanca Kino online oder unter der Telefonnummer 0911 - 45 48 24 zu reservieren.

Herzlich grüßt

Ihr Frank Braun (im Auftrag der ebl-Redaktion)

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