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Nachhaltig durch den Advent

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Nachhaltig durch den Advent

Nun ist sie wieder da, die stade Zeit. Der Duft von Glühwein, Zimt und Lebkuchen ist allgegenwärtig und die festliche Weihnachtsdekoration in den Städten der Region stimmt uns auf die kommenden Festtage ein. Es ist angerichtet für eine gemütliche Advents- und Weihnachtszeit. Aber so besinnlich sind diese Wochen meist dann doch nicht.

Wir hetzen durch die Städte auf der Jagd nach Weihnachtsgeschenken und von einer Weihnachtfeier zur nächsten. Noch ist die Vision einer globalen Solidargemeinschaft, von "Weniger ist mehr", die doch so wunderbar zur Weihnachtszeit passt, im Alltag der Adventszeit nur selten zu spüren. Dabei haben wir in allen Lebensbereichen mittlerweile Alternativen, gerade auch in der Weihnachtszeit, über uns hinauszudenken. Da ist es schön, dass einer der wohl bekanntesten Fußballer des FCN, Marek Minal, das ehemalige "Tor-Phantom" und heutiger U17-Trainer des 1. FC Nürnberg, in einer Aktion zusammen mit der Fairtrade Stadt Nürnberg in den kommenden Wochen unter dem Motto "FAIRplay, FAIRpay" für Geschenke aus fairem Handel wirbt.

Auf die stolze Summe von 98,3 Milliarden Euro summierten sich die Umsätze des Einzelhandels in Deutschland in 2017. Für 2018 wird eine weitere Steigerung auf über 100 Milliarden Euro erwartet. Der Anteil von Bio lag 2017 für Lebensmittel bei 5,1 %. Der Anteil Fairtrade-zertifizierter Produkte liegt bei weniger als 1 %. Jenseits der Lebensmittel sehen die Zahlen noch dürftiger aus und das obschon es gerade bei Heim-Dekor, Kosmetik, Textilien, Sportartikeln und Spielwaren ein wachsendes Angebot nachhaltiger Alternativen gibt.

Aber bleiben wir zunächst einmal beim Essen, denn auch hier habe ich ein paar Tipps für Sie für das Weihnachtsfest. Ob fränkische Weidegans, Freiland-Ente oder Fischspezialitäten, in Ihren ebl Märkten haben Sie die Möglichkeit, Ihren Festtagsbraten regional und 100 % Bio zu bestellen. Die Gänse stammen aus Oberkrumbach in der Hersbrucker Schweiz vom Demeter Hof Helmut Wendler, die Fische stammen aus der Fischzucht der Familie Kraus im Naturpark Oberpfälzer Wald. Probieren Sie doch mal einen Saibling, ein leckere Alternative zu Lachs. Eine besondere Spezialität aus dem Regal weihnachtlicher Schleckereien sind sicherlich auch die Lebkuchen der Nürnberger Lebküchnerei Gbr. Fraunholz. Die leckeren Elisenlebkuchen sind noch echte Handarbeit und garantiert ohne Mehl und somit auch glutenfrei. Und dazu darf natürlich ein leckerer Bio-Glühwein oder -Kinderpunsch nicht fehlen.

Zum Wohlfühlen in der dunklen Advents- und Weihnachtszeit gehören Kerzen. Erdölfreie Alternativen sind hier die Kerzen der Kerzenfarm Hahn, die sie in Ihren ebl-Märkten finden. Die Winterzeit ist auch die Zeit für besondere Genuss-Momente. Ob feinste Öle in der Geschenkbox, besondere Weine und exklusive Spirituosen oder leckere Fleisch-Spezialitäten aus der hauseigenen ebl-Metzgerei - entdecken Sie die besonderen ebl-Genuss-Angebote für den Dezember! Die Beilage "Genuss-Ideen zur Weihnachtszeit" liegt ab Mittwoch, 28. November in Ihrem ebl-Markt aus und ist bis 31.12.2018 gültig (solange der Vorrat reicht). Oder Sie bereiten jemandem eine Freude mit Bio-Genuss und verschenken einen ebl-Geschenk-Gutschein. Auch beim Geschenkpapier finden Sie in Ihrem ebl-Markt eine 100 % konsequente Alternative: recycelt, mit wasserlöslichen Farben bedruckt, biologisch abbaubar und umweltfreundlich produziert. Besser ist dann nur noch die Variante, wenn Sie Ihr Geschenkpapier vom Vorjahr wiederverwenden oder es selbst bemalen oder gestalten. Und wenn wir gerade schon beim selbst Gestalten sind, schenken Sie sich doch in der Advents- und Weihnachtszeit gemeinsame Zeit mit Ihren Liebsten, um gemeinsam zu backen, zu kochen oder zum Basteln von Weihnachtsgeschenken und Weihnachtsschmuck.

Als ich eine Mitarbeiterin in meinem ebl-Markt ansprach,was sie denn zur Adventszeit empfehlen würde, kam ohne zu zögern: "Frieden!" In der Tat ist es wohl der Frieden in uns und um uns herum, der dafür sorgen könnte, dass wir mehr Bewusstsein für die Konsequenzen unseres Handelns entwickeln würden, denn in der Rastlosigkeit finden wir ja oftmals nicht einmal mehr die Zeit zu spüren, wie es uns selbst gerade geht. Wie wollen wir da noch Kraft für Empathie für Mensch und Natur aufbringen, deren Lebens- und Überlebensrechte mit dem Kauf vieler Geschenke, die wieder unter dem Weihnachtsbaum liegen werden, verletzt werden.

So wünsche ich uns allen eine friedliche Adventszeit.

Ihr Frank Braun für die ebl-Redaktion

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