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Mitmachen & Müll vermeiden – so einfach geht’s:

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    Mitmachen & Müll vermeiden – so einfach geht’s:

Mitmachen & Müll vermeiden – so einfach geht’s:

Beim Einkaufen Verpackungen zu sparen, bewegt immer mehr Menschen – auch uns. Uns liegt dieses Thema sehr am Herzen und so sind wir ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, Verpackungen einzusparen.

Eine von vier Öl-Bars in ganz Deutschland steht seit letzter Woche in unserem Markt in Fürth auf der Hardhöhe. Unsere Kunden können einmalig eine Flasche kaufen, Öl von Bio Planète aussuchen, gewünschte Menge abzapfen und immer wieder nachfüllen.

Zwei unserer Bio-Fachmärkte haben wir seit einer Weile mit Unverpackt-Stationen ausgestattet. In Fürth auf der Hardhöhe und im Nürnberger Stadtteil Gostenhof können Sie z. B. Nudeln, Getreide und Müsli in selbst mitgebrachte Behälter abfüllen, wiegen und an der Kasse bezahlen. Viele unserer Kunden achten schon lange sehr genau darauf, Müll einzusparen und bringen von Zuhause Stoffbeutel, gebrauchte Papiertüten und andere Behältnisse mit. Denn wir bieten natürlich noch andere Möglichkeiten um Verpackungen einzusparen. Im Getränkebereich setzen wir fast vollständig auf Mehrweg-Flaschen sowie auch teilweise bei Molkereiprodukten und im Weinbereich. Im Tetra-Pack haben wir nur Milch, sowie einige pflanzliche Drinks und saisonale Getränke, die vom Hersteller nur in dieser Verpackung angeboten werden.

Wir wissen schon lange, dass Plastiktüten keine Zukunft haben und so finden Sie diese in unseren ebl-Märkten schon seit vielen Jahren nicht mehr. Für Ihre Einkäufe ist z. B. die ebl-Greenie-Tasche aus recycelten PET-Flaschen ein verlässlicher Begleiter: Die wiederverwendbare Mehrwegtasche ist langlebig und durch ihre Stabilität auch für den Transport schwerer Artikel oder größerer Einkäufe geeignet. An unseren Bäckereitheken erhalten Sie ab Ende August wieder den waschbaren ebl-Brotbeutel aus GOTS (Global OrganicTextile Standard)-zertifizierter Baumwolle als umweltfreundlichen Mehrweg-Ersatz für Brottüten aus Papier.

Die leckeren Salate in unseren ebl-Cafés werden in einer umweltfreundlichen Glasschüssel ausgegeben, die gegen ein Mehrwegpfand auch mitgenommen und uns anschließend zur Reinigung zurückgebracht werden kann. Gerne geben wir Ihnen an den Bedientheken z. B. auch unsere Fleisch- und Wurstwaren und Käse in Ihre mitgebrachten Behältnisse mit. Einzige Bedingung: Die Boxen müssen gereinigt sein und dürfen nicht über die Theke gereicht, sondern nur darauf abgestellt werden. Und wir freuen uns, ab Mitte September auch unverpackten, frischen Tofu in vielen Theken anbieten zu können. Das Beste daran: Er wird aus regionalen Bio-Sojabohnen in Gostenhof hergestellt. Unverpackt und regional, besser geht es ja gar nicht!

Auch in unserer Obst- und Gemüseabteilung kommt unsere Ware – so weit wie möglich – fast verpackungsfrei aus. Bei Produkten, die wir zeitweise sowohl lose als auch abgepackt anbieten, wie z. B. Feldsalat, Cherry-Tomaten oder Spitzpaprika, haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Mehrzahl unserer Kunden doch öfter zur verpackten Ware greift und die unverpackte liegen bleibt. Verpackungen haben – bei all ihren Nachteilen – natürlich auch eine wichtige Aufgabe: Sie schützen– gerade im Frischebereich – die Qualität und Haltbarkeit von Lebensmitteln, die sonst z. B. durch mögliche Transportschäden oder Druckstellen durch die Lagerung leiden würde. Für den Transport nach Hause stehen Ihnen Papiertüten zur Verfügung, aus 100 % Recyclingpapier und zertifiziert lebensmittelecht.

Unsere Knotenbeutel im Obst- und Gemüsebereich, die sich wie Plastik anfühlen und z. B. für feuchtes Gemüse wie Salat geeignet sind, bestehen übrigens zu 85% aus nachwachsenden Rohstoffen (Zuckerrohr) und sind über den Gelben Sack recycelbar. Oder Sie entscheiden sich einfach gleich für unsere wiederverwendbaren, waschbaren Netz- und Stoff-Taschen (z. B. take5nets) für Ihren Obst und Gemüsekauf. Natürlich sind auch unsere Hersteller immer auf der Suche nach neuen Ideen, wie sie Verpackung vermeiden oder ökologischer gestalten können. Die Spielberger Mühle verwendet Papierverpackungen und hat seit einiger Zeit das Sichtfenster aus Plastik an ihren Verpackungen für Mehl und Getreide durch eine Art „Butterbrotpapier“ ersetzt. Die Verpackung kann vollständig als Papier recycelt werden. Der Reinigungsmittelhersteller Almawin bietet Waschmittel in einem Beutel an, der im Vergleich zu einer Flasche 75 % Verpackungsmaterial einspart.

Auch Naturfeinkost-Hersteller bio-verde hat lange an einem neuen Verpackungskonzept getüftelt. Ab Herbst ist es dann soweit: Im Wurst- und Schinkenbereich wird auf den bisherigen Umkarton verzichtet und direkt auf die Folie gedruckt. Auf diese Weise kommt 71 % weniger Plastik zum Einsatz und 61 % vom ursprünglichen Verpackungsmaterial wird eingespart.

Es gibt noch viel zu tun um Verpackungsmüll einzusparen! Wir haben uns auf den Weg gemacht und freuen uns über unsere Kunden und Lieferanten, die uns dabei begleiten.

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