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Mit Energie durch den Schultag

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Mit Energie durch den Schultag

Auch die schönste Zeit geht mal vorbei. Für mehr als 1,2 Millionen Schüler/innen beginnt in Bayern nun bald wieder der Schulalltag. Damit sie gut durch den Schultag kommen und auch nach sechs Stunden Unterricht noch leistungsfähig sind, ist eine ausgewogene Ernährung unabdingbar.

Eine gesunde Ernährung in Kindheit und Jugend verringert laut der Weltgesundheitsorganisation auch die Risiken in Bezug auf unmittelbar ernährungsbedingte Gesundheitsprobleme (z. B. Adipositas, Karies), aber auch nicht übertragbare Krankheiten im späteren Leben (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs). Der Trend geht aber leider in eine ganz andere Richtung. Der Verzehr von Knabbersachen und das Auslassen des Frühstücks vor der Schule sind unter jungen Menschen zu einem weit verbreiteten Phänomen geworden.

Denken braucht Energie

Laut einer Forsa-Umfrage geht jedes siebte Kind ohne Frühstück in die Schule. Als Gründe geben Eltern die Appetitlosigkeit der Kinder an. Aber jede dritte Familie nannte auch Zeitmangel als Grund, nicht zu frühstücken. Dabei benötigt der Körper nach dem Schlafen frische Energie, um Muskeln und Gehirn zu versorgen. Eine gesunde Mahlzeit am Morgen sollte gemäß den Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) ausgewogen sein. Dazu gehören Getreideprodukte, Obst und Gemüse und, wenn überhaupt, nur inMaßen tierische Produkte wie Eier, Käse, Milch oder Joghurt. Bei Morgenmuffeln hilft vielleicht ja ein Lachgesicht auf Müsli oder Brot. Geld statt gesundem Essen mitzugeben sollte man vermeiden, denn dann ist die Chance groß, dass eher Süßkram als Obst und Gemüse im Magen landet. Für das Pausenbrot gilt das gleiche wie beim Frühstück: Vollkornbrot schenkt Energie durch seine Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe. Dazu Obst und Nüsse und als Getränk in jedem Fall zuckerarme Getränke. Fettreiche Wurst wie Salami als auch Süßes, auch in Form von Müsliriegeln, sollten vermieden werden. Das treibt den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe, aber genauso schnell sinkt er dann auch wieder und der Hunger ist wieder da. So gestärkt wird Ihr Kind mit mehr Energie und besserer Konzentrationsfähigkeit durch den Tag kommen und das fördert sicherlich auch die gute Laune.

Öko + Fair auch in der Büchertasche

Damit die gute Laune aber nicht nur bei uns, sondern auch bei Kindern anderorts nicht verloren geht, sollten wir sowohl beim Essen als auch bei allem, was in den Schulranzen kommt, wie z. B. Hefte, Stifte usw., auf die Produktionsbedingungen achten. Ihnen als ebl-Kunden muss ich ja in Sachen Essen nicht mehr erklären, wie wichtig bio und fair für die Lebensbedingungen von Landwirten und das Überleben der Öko-Systeme weltweit ist. Aber auch bei Papier, Spitzer, Büchertasche, Stiften etc. haben Sie öko-faire Alternativen. Bei Papier und Umschlägen ist z. B. das Blaue-Engel-Siegel empfehlenswert, und das Beste ist: Hefte und Blöcke mit diesem Siegel kosten nur unwesentlich mehr. Bei Schreibwaren und Malbedarf sind Nachfüllsysteme erste Wahl. Die gute Nachricht ist, egal was in Ihre Büchertasche soll, es gibt immer Alternativen. Weitere Informationen zum Thema öko + fair in der Schule finden Sie z. B. unter www.bluepingu.de/aktionen/angebote-fuer-schule-und-uni.


ebl-Aktion zum Schulanfang 2019:

Am Dienstag 10.09. oder Mittwoch 11.09 erhalten alle Erstklässler/innen mit Schultüte in ihrem ebl-Markt eine Überraschung!*

* solange der Vorrat reicht 


Mit freundlicher Unterstützung durch unsere Partner barnhouse, Rapunzel und Lebensbaum


Nicht nur die Liebe geht durch den Magen, sondern auch unsere Leistungsfähigkeit. Dafür haben Menschen weltweit, die täglich mit ihrer harten Arbeit dafür sorgen, dass wir leckere Bio-Lebensmittel auf dem Teller haben, unsere Anerkennung und Empathie mehr als verdient. Die Bilder der brennenden Regenwälder im Amazonas erinnern uns gerade wieder eindrücklich daran, wie unser Konsumverhalten, das Schicksal indigener Völker und der Klimawandel auch mit uns zu tun haben. Es ist, auch wenn Brasiliens Präsident Bolsonaro anderes behauptet, absolut unstrittig, dass der größte Teil dieser illegalen Brandrodungen der konventionellen Lebensmittelindustrie direkt in die Hände spielt, sei es um Soja als Tierfutter anzubauen oder Rinderherden dort weiden zu lassen.

Herzlich grüßt
Ihr Frank Braun von bluepingu e. V. für die ebl-Redaktion

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