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Eier aus ökologischer Tierzucht und Erzeugung

  • Ei-ne konsequente Sache!

    Ei-ne konsequente Sache!

Eier aus ökologischer Tierzucht und Erzeugung

ebl ist der erste Bio-Fachhändler, der Ihnen durch die Zusammenarbeit mit dem regionalen Geflügelhof Schubert schon jetzt im Rahmen eines kleinen Projekts Eier von Hühnern aus ökologischer Erzeugung und Tierzucht anbieten kann.

Warum Eier aus ökologischer Tierzucht?

Die Ökologische Tierzucht gGmbH (kurz ÖTZ) ist eine Initiative der Anbauverbände Bioland und Demeter. Für ökologische Landwirtschaftsbetriebe bietet eine eigenständige, ökologische Hühnerzucht einen Ausweg aus der Abhängigkeit von den Zuchtkonzernen. Hühner aus ÖTZ leben bereits im Zuchtbetrieb unter ökologischen Haltungs- und Fütterungsbedingungen. Die Tiere werden artgerecht in einer Gruppe und nicht (wie in der konventionellen Zucht üblich) in Einzelkäfigen gehalten. Alle Küken, sowohl die männlichen als auch die weiblichen, werden aufgezogen und auch nur "im Doppelpack" abgegeben. Das bedeutet: Für jede Henne wird auch ein Hahn großgezogen. 

Das Ökohuhn von morgen

In eigenständiger, konzernunabhängiger Tierzüchtung entwickelt die gemeinnützige ÖTZ gemeinsam mit Bio-Bäuerinnen und -Bauern das "Ökohuhn von morgen". Dieses echte, ökotaugliche und leistungsfähige Zweinutzungshuhn zeichnetsich neben einer effizienten Verwertung von regionalem Futter, robuster Gesundheit und einem ausgeglichenen Charakter dadurch aus, dass die Henne ausreichend viele Eier legt und gleichzeitig der Bruderhahn eine gute Mastleistung bringt. Dabei wird sowohl auf ältere Hühnerrassen wie z. B. "White Rock" gesetzt als auch auf Kreuzungen und neue Züchtungen. Langfristige Ziele der ökologischen Züchtung sind eine Vielfalt an Hühnerrassen, die den besonderen Ansprüchen der ökologischen Landwirtschaft entsprechen, sowie eine artgerechte Haltung von Nutztieren, Ressourcenschutz und Selbstbestimmtheit der Bauern.

Frische Eier aus ökologischer Erzeugung und Tierzucht vom Geflügelhof Schubert

In Sachen nachhaltiger, artgerechter Tierhaltung ist der Geflügelhof Schubert Experte und in seiner Konsequenz anderen oft ein paar Schritte voraus: Bereits seit 2009 zieht Familie Schubert als einer der ersten Betriebe in Deutschland Junggockel auf. Die Junggockel leben mindestens fünf Monate auf dem Hof und werden dann unter dem Label "StolzerGockel" z. B. als Gockel-Bolognese oder -Suppe ab Hof und bei ebl vermarktet. Peter Schubert setzt bei der Hühnerhaltung vor allem auf kleine Gruppen aus Hähnen und Hennen, viel Grünauslauf für die Tiere und überwiegend selbst angebautes Futter. Seit Herbst 2018 ist auf dem Hof in Igensdorf nun auch eine Herde Hühner der alten Rasse "White Rock" zuhause, von denen wir bei ebl unsere ÖTZ-Eier (demeter-zertifiziert) beziehen.

Die ersten Schritte hin zu einer verantwortungsvollen undzukunftsfähigen Tierzucht und -Haltung sind also bereits getan: Bis allerdings Hühnerrassen gefunden sind, die den Anforderungen der ökologischen Haltung umfassend entsprechenund den Bio-Landwirten gleichzeitig ein nachhaltiges und auskömmliches Wirtschaften ermöglichen, ist nochjahrelange, aufwendige Forschung notwendig. Nur gemeinsam mit Ihnen als Verbraucher kann der umfassende Wandel zu einem wertschätzenden, nachhaltigen Umgang mit Tieren, die uns Nutzen bringen, gelingen.

Ökologische Tierzucht – auf den Punkt gebracht:

  • Ohne Kükentöten: Aufzucht aller männlichen und weiblichen Küken
  • Ohne In-Ovo-Selektion (Geschlechtsbestimmung im Ei): Züchtung eines Zweinutzungshuhns als echte Alternative zum Kükentöten und auch zum Aussortieren der Eier mit männlichen Embryos (In-Ovo-Selektion)
  • Ohne Käfighaltung: Ökologische Fütterung und artgerechte Haltung der Zuchttiere in Gruppen
  • Ohne Konzerne: Unabhängige, ökologische Tierzucht für eine selbstbestimmte Landwirtschaft
  • Mit Bruderhahn: Abgabe von Jungtieren nur im "Doppelpack" – Henne und Hahn gehören zusammen!

2 Cent pro ÖTZ-Ei gehen von ebl direkt an die Forschung. Mit dem Kauf unserer ÖTZ-Eier unterstützen auch Sie die dringend notwendige Forschungsarbeit und setzen sich schon heute dafür ein, dass das echte Ökohuhn nicht nur eine Vision bleibt.

Herzliche Grüße

Christine Fröhlen (ebl-Redaktion)

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