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Eier aus ökologischer Tierzucht und Erzeugung

  • Eier aus ökologischer Tierzucht und Erzeugung

    Eier aus ökologischer Tierzucht und Erzeugung

Eier aus ökologischer Tierzucht und Erzeugung

Die Ökologische Tierzucht gGmbH (kurz ÖTZ) ist eine Initiative der Anbauverbände Bioland und Demeter. Für ökologische Landwirtschaftsbetriebe bietet eine eigenständige, ökologische Hühnerzucht einen Ausweg aus der Abhängigkeit von den Zuchtkonzernen.

Die Ökologische Tierzucht gGmbH (kurz ÖTZ) ist eine Initiative der Anbauverbände Bioland und Demeter. Für ökologische Landwirtschaftsbetriebe bietet eine eigenständige, ökologische Hühnerzucht einen Ausweg aus der Abhängigkeit von den Zuchtkonzernen. 

Hühner aus ÖTZ leben bereits im Zuchtbetrieb unter ökologischen Haltungs- und Fütterungsbedingungen. Die Tiere werden artgerecht in einer Gruppe und nicht (wie in der konventionellen Zucht üblich) in Einzelkäfigen gehalten. Alle Küken, sowohl die männlichen als auch die weiblichen, werden aufgezogen und auch nur „im Doppelpack“ abgegeben. Das bedeutet: Für jede Henne wird auch ein Hahn großgezogen.

Das Öko-Huhn von morgen 

In eigenständiger, konzernunabhängiger Tierzüchtung entwickelt die gemeinnützige ÖTZ gemeinsam mit Bio-Bäuerinnen und -Bauern das „Öko-Huhn von morgen“. Dieses echte, ökotaugliche und leistungsfähige Zweinutzungshuhn zeichnet sich neben einer effizienten Verwertung von regionalem Futter, robuster Gesundheit und einem ausgeglichenen Charakter dadurch aus, dass die Henne ausreichend viele Eier legt und gleichzeitig der Bruderhahn eine gute Mastleistung bringt. Dabei wird sowohl auf ältere Hühnerrassen, wie z. B. „White Rock“, gesetzt als auch auf Kreuzungen und neue Züchtungen. Langfristige Ziele der ökologischen Züchtung sind eine Vielfalt an Hühnerrassen, die den besonderen Ansprüchen der ökologischen Landwirtschaft entsprechen, sowie eine artgerechte Haltung von Nutztieren, Ressourcenschutz und Selbstbestimmtheit der Bauern.

Frische Eier aus ökologischer Erzeugung und Tierzucht vom Geflügelhof Schubert

In Sachen nachhaltiger, artgerechter Tierhaltung ist der Geflügelhof Schubert in der ebl-Region Experte und in seiner Konsequenz anderen oft ein paar Schritte voraus: Bereits seit 2009 zieht Familie Schubert als einer der ersten Betriebe in Deutschland Junggockel auf. Die Junggockel leben mindestens fünf Monate auf dem Hof und werden dann unter dem Label „Stolzer Gockel“ z. B. als Gockel-Bolognese oder -Suppe ab Hof und bei ebl vermarktet. Peter Schubert setzt bei der Hühnerhaltung vor allem auf kleine Gruppen aus Hähnen und Hennen, viel Grünauslauf für die Tiere und überwiegend selbst angebautes Futter. Seit ein paar Jahren ist auf dem Hof in Igensdorf nun auch eine Herde Hühner der alten Rasse „White Rock“ zuhause, von denen wir bei ebl unsere ÖTZ-Eier (demeter-zertifiziert) beziehen.

Die ersten Schritte hin zu einer verantwortungsvollen und zukunftsfähigen Tierzucht und -Haltung sind also bereits getan: Bis allerdings Hühnerrassen gefunden sind, die den Anforderungen der ökologischen Haltung umfassend entsprechen und den Bio-Landwirten gleichzeitig ein nachhaltiges und auskömmliches Wirtschaften ermöglichen, ist noch jahrelange, aufwendige Forschung notwendig. Nur gemeinsam mit Ihnen als Verbraucher*in kann der umfassende Wandel hin zu einem wertschätzenden, nachhaltigen Umgang mit Tieren, die uns Nutzen bringen, gelingen. 

2 Cent pro ÖTZ-Ei gehen von ebl direkt an die Forschung. Mit dem Kauf unserer ÖTZ-Eier unterstützen auch Sie die dringend notwendige Forschungsarbeit und setzen sich schon heute dafür ein, dass das echte Öko-Huhn nicht nur eine Vision bleibt.

Herzlich grüßt
Christine Fröhlen für die ebl-Redaktion

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