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NATURSTROM: Energie mit Zukunft

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NATURSTROM: Energie mit Zukunft

Die Energieversorgung in Deutschland basiert derzeit noch überwiegend auf Kohle, Erdöl, Erdgas und Atomkraft. Doch fossile Energieträger sind begrenzt und ihre Förderung bzw. Nutzung ist nicht ohne massive Schäden für Mensch und Umwelt möglich.

Auch die nuklearen Energieträger bieten keine Alternative, da ihr Gefahrenpotenzial hoch und die Entsorgung des Atommülls problematisch ist. Langfristig führt daher wohl kein Weg daran vorbei, die weltweite Energieversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Denn ihre Vorteile liegen auf der Hand: sie sind umwelt- und klimafreundlich, für ihre Erzeugung fallen nach dem Bau der Anlagen keine zusätzlichen Brennstoffkosten an (dadurch werden sie im Laufe der Zeit immer günstiger) und sie sind praktisch unbegrenzt verfügbar.

Sauber, sicher, zukunftsfähig

Diese Entwicklung hat die NATURSTROM AG schon frühzeitig erkannt: Bereits 1998 wurde das Unternehmen als einer der ersten unabhängigen Ökostromanbieter Deutschlands gegründet. Ziel war es, eine sichere, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Alternative zur bestehenden, konventionellen Energieversorgung zu schaffen, an der sich die Bürger/innen vor Ort beteiligen können. Schon 2009 bot NATURSTROM als erster deutscher Energieversorger einen Gas-Tarif mit 100 % Bio-Gas an. Das Besondere daran: Das Bio-Gas wird ausschließlich aus Klärgas, Rest- und Abfallstoffen produziert - ökologisch verträglich und ohne Konkurrenz zu Nahrungsmitteln. Seit Januar 2015 stammt der Öko-Strom von NATURSTROM zu 100 % aus erneuerbaren Energien aus Deutschland. Für den Ausbau erneuerbarer Energien enthält der Ökostromtarif von NATURSTROM einen festen Förderbetrag, der Investitionen in neue Öko-Kraftwerke garantiert: 300 Kraftwerke zur Ökostrom-Erzeugung konnten so bundesweit bereits errichtet werden.

Der Zubau von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unterstützt. Es hat dafür gesorgt, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch von 6,8 % im Jahr 2000 auf heute über 31 % gestiegen ist. Ziel des EEG ist es, diesen bis 2025 auf 40 % und bis 2050 aufmindestens 80 % zu steigern. Da die bestehende Netzinfrastruktur allerdings derzeit noch nicht leistungsfähig genug für den schnell wachsenden Strom-Anteil der erneuerbaren Energien ist und ihr Ausbau zu langsam voranschreitet, wird der Bau neuer Öko-Kraftwerke, besonders von Windanlagen, durch das neue EEG 2017 inzwischen wieder gebremst.

Doch wie kann das ursprüngliche Ziel einer überwiegend grünen Energieversorgung dann noch erreicht werden? Hierbei spielt auch der Strommarktpreis eine entscheidende Rolle: Bisher ist Strom aus alten Kohlekraftwerken auch deshalb günstiger als Ökostrom, weil neben hohen Subventionen die Klimaeffekte nicht berücksichtigt werden. Ein CO2-Preis, der den Ausstoß von Treibhausgasen nach dem Verursacherprinzip bereits berücksichtigt, würde das ändern. Dazu wäre die Verabschiedung eines Gesetzes zur Einführung einer nationalen CO2-Abgabe auf fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas und -öl bis spätestens Ende 2020 erforderlich, die für die Stromproduktion, die Wärmeversorgung und den Verkehrssektor gilt. Dieses Gesetz sollte sowohl mit dem europäischen Recht als auch mit dem Welthandelsrecht vereinbar sein. Im Gegenzug könnte z. B. die Stromsteuer abgeschafft werden. Zudem würde die EEG-Umlage sinken, ohne dass der Ausbau der erneuerbaren Energien darunter leidet.

ebl-naturkost: 100 % Ökostrom

Wir bei ebl achten nicht nur bei der Herkunft unserer guten Bio-Lebensmittel auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Auch unsere Firmenzentrale und der ebl-Markt auf der Hardhöhe in Fürth wurden ökologisch gebaut: Beide Gebäude haben einen minimalen "ökologischen Fußabdruck". Auf fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas wird vollkommen verzichtet. Stattdessen kommen Geothermie (Nutzung von Erdwärme), eine sehr effiziente Ökodämmung, Wärmerückgewinnung und Photovoltaik (Solarstrom) zum Einsatz. Die Solar-Anlagen auf den Dächern erzeugen zusammen mehr als 300.000 Kilowattstunden im Jahr - das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 75 Vier-Personen-Haushalten. Der selbsterzeugte Strom fließt direkt in die Gebäude. Natürlich hat uns auch schon immer die Frage beschäftigt: Woher soll unser darüber hinaus benötigter, grüner Strom kommen? Das Konzept von NATURSTROM hat uns überzeugt: Seit 2016 beziehen wir für unsere Zentrale in Fürth sowie für unsere 27 ebl-Märkte ausschließlich Biogas und Strom aus erneuerbaren Energien von NATURSTROM.

Herzliche Grüße

Christine Fröhlen für die ebl-Redaktion


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