Aktuelle Angebote

Obst und Gemüse aus der Region

Der Tisch ist nun reich gedeckt

Regionale Produkte zu kaufen hat viele Vorteile. Wenn diese dann auch noch aus ökologischem Landbau stammen, gibt es dazu eigentlich keine bessere Alternative. Regional kaufen, das heißt zum einen die Wertschöpfung, also die Gewinne aus dem Produkt im regionalen Wirtschaftskreislauf zu belassen. Darüber hinaus ist die CO2 Bilanz regionaler Produkte unschlagbar gut und die Waren haben ein Gesicht. Gemüse aus Wetzendorf oder Äpfel aus Eckental, damit verbinden wir alle ein Stück Heimat. Möglicherweise waren wir schon einmal vor Ort und kennen die Menschen, die mit ihrer Arbeit diese Gaben auf unsere Teller zaubern.

Leider ist angesichts des ganzjährigen Angebotes vielerorts das Bewusstsein für die Saison von Obst und Gemüse in der Region gänzlich verloren gegangen. Dabei hilft ein Einkauf mit der Saison nicht nur der Ökobilanz der Produkte, sondern auch dem eigenen Geldbeutel.

Wer sich beim Einkauf am regionalen Saisonkalender orientiert, für den ist der Tisch in diesen Wochen reich gedeckt. Wir sind in Franken ja sowohl beim Obst- als auch beim Gemüse mit Anbauflächen reich gesegnet. Beim Obst haben wir jetzt die Beerenzeit, ob Erdbeere, Johannisbeere, Himbeere oder Stachelbeere, jetzt sollte es kein Problem sein, Produkte aus heimischer Produktion oder dem eigenen Garten zu ernten. Auch beim Gemüse kennt die regionale Vielfalt gerade keine Grenzen. Praktisch alle Arten von Salat wachsen jetzt auf Frankens Feldern, ebenso Gurke, Paprika, Tomate und vieles mehr.

Da lässt sich der Speisezettel zu 100% regional und bio gestalten. Einen unserer Produzenten aus der Region möchten wir Ihnen heute gerne vorstellen:

Der Demeter-Hof Markus Kratzer in Nürnberg-Wetzendorf

Seit mehr als 10 Jahren bewirtschaftet die Familie Kratzer ihren Hof nun schon nach den Demeter Richtlinien. Insgesamt bestellen sie zwölf Hektar, auf denen vor allem Fenchel, Blumenkohl, Kohlrabi, Brokkoli, Hokkaido-Kürbisse, Radiccio, Feldsalat und Rucola angebaut werden. Jedes Jahr schickt Kratzer rund 25 % seiner Ackerflächen "in den Urlaub" und verzichtet damit auf Einkommen zugunsten langfristiger Qualität der Böden. So wird der oft floskelhaft schnell dahingesagte Gedanke der Nachhaltigkeit richtig lebendig. "Auf diesen Feldern kann sich der Boden erholen, denn durch die Gründüngung — beispielsweise mit Lupinen und Sonnenblumen — tankt die Erde Stickstoff, die dem Gemüse dann später als wertvolle Nahrung dient", so Kratzer.

Mit der diesjährigen Ernte ist Markus Kratzer insgesamt sehr zufrieden. "In der nächsten Woche werden wir die Karotten ernten. Die sind dieses Jahr geschmacklich besonders lecker", so Kratzer weiter. Das klingt doch vielversprechend!

Machen Sie doch selbst einmal eine kleine Radtour über die fränkischen Felder und entdecken Sie mit Ihren Kindern, was dort alles wächst. Dann stellen Sie sich Ihren Speiseplan für die Woche zusammen. So ein Stück Heimat auf dem Teller, das ist richtig lecker!


Ihr Frank Braun für die ebl-Redaktion



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