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Kochen mit den Jahreszeiten

Gut für die Umwelt und die Region!

Erdbeeren im Winter oder Kürbis im Frühjahr gibt es dank globaler Lieferketten problemlos zu kaufen, denn irgendwo rund um den Globus ist immer Sommer. Dass wir dann keine regionalen Gerichte auf dem Teller haben, versteht sich von selbst. Allerdings verschlechtern lange Lieferwege und Lagerzeiten die CO2-Bilanz eines Produktes deutlich.

Wer bei der Speiseplanerstellung mit den Jahreszeiten geht, kann nicht nur viel Geld sparen, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn Bio-Gemüse aus Franken im Freilandanbau schlägt in der CO2-Bilanz Alternativen aus fernen Ländern um Längen. Auch im Herbst und Winter gibt der heimische Speiseplan einiges her. Ob Endiviensalat, Chicorée, Kohl, Kürbis oder Äpfel, Karotten, Fenchel und Kartoffeln, es gibt auch in der dunklen Jahreszeit reichlich Obst und Gemüse, die unsere Ernährung aus heimischer Küche bereichern können. Zur Zeit kommt immer noch ein Drittel des Obst- und Gemüseangebots bei ebl aus Franken und Niederbayern – im Sommer ist es natürlich mehr. Ein Saisonkalender , den Sie auch auf der ebl-Internetseite finden, hilft hier den Überblick zu behalten und schafft gleichzeitig bei Groß und Klein wieder mehr Verbundenheit mit den Kreisläufen der Natur.

Wir müssen ja deshalb im Winter nicht vollständig auf Tomaten verzichten. Auch Südfrüchte haben ihre Berechtigung, jedoch kann ausgewogene Ernährung, die den heimischen Saisonkalender im Blick hat, kann einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Aber nicht nur die Einsparung von Energie und kurze Wege sind wichtige Aspekte der Regionalität. Wir bei ebl arbeiten direkt und persönlich mit unseren Bauern zusammen und bieten Ihnen damit ein Gegenmodell zur industriellen, anonymen Massenproduktion von Lebensmitteln. Regionalität zeichnet sich bei ebl vor allem durch die soziale Nähe zwischen uns, den Erzeugern und Ihnen als Kunden aus.

Bio, Fair, Regional und Saisonal – das sind die 4 Säulen einer gesunden und umweltschonenden Ernährung. Wer sich daran orientiert, trägt zu einer Landwirtschaft und Gesellschaft bei, die Zukunft hat.

Ihr Frank Braun für die ebl-Redaktion



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