Bio-Lebensmittel sind schmackhaft und gesund. Das glauben Sie und wir auch. Aber glauben ist nicht wissen! Deshalb ist es uns als Naturkost-Anbieter wichtig, unser Obst und Gemüse regelmäßig auf Rückstände überprüfen zu lassen. Dank der ständig aktuellen Ergebnisse aus dem BNN-Monitoring für Bio-Obst und Bio-Gemüse wissen wir, dass es einwandfrei ist.
Was ist BNN-Monitoring?
Das „Monitoring System für Obst und Gemüse im Naturkostfachhandel“
gibt es seit 2003. Dieses bundesweite, überbetriebliche Projekt zur
Qualitätssicherung wird vom Bundesverband Naturkost Naturwaren
(BNN) Herstellung und Handel e.V. koordiniert. Wir von ebl-naturkost
sind von Anfang an dabei. Gemeinsam mit ca. dreißig anderen Großhändlern,
Importeuren und Exporteuren aus der Naturkostbranche, die
daran beteiligt sind, lassen wir unser Obst und Gemüse in spezialisierten,
unabhängigen Pestizidlaboren analysieren. Nur Labore, die die besonderen
Anforderungen für Analytik und Bewertung von Pestizidrückständen
in Bio-Produkten erfüllen, werden mit diesen Untersuchungen
betraut. Die Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Datenbank
erfasst, so dass wir uns über die Ergebnisse austauschen können. Als
Teilnehmer können wir den BNN auch beauftragen, neue Bauern und
Lieferanten testen zu lassen. Erst wenn sicher ist, dass deren Obst und
Gemüse rückstandsfrei sind, kommen sie in unsere Märkte.
Ziel ist also die ständige Kontrolle und deutliche Verbesserung der Qualitätssicherung zum Schutz der Verbraucher. Die lückenlose Nachverfolgung und Aufdeckung von eventuellen Belastungen lässt „schwarzen Schafen“ keine Chance in der Naturkost-Branche.
Die Vorteile auch für Sie als Verbraucher sind:
Die Pestizid-Belastung von Bio-Obst und –Gemüse wird
kontrolliert und die gewonnenen Daten werden systematisch
aufbereitet. Da somit die gesamte Handelskette informiert
ist, sorgen wir so für Ihre Sicherheit.
Auch wenn im Öko-Landbau generell auf Pestizide verzichtet wird, können vereinzelt Belastungen durch Rückstände oder Vermischung mit konventionellem Erntegut vorkommen. Diese Mängel werden aufgedeckt und konsequent beseitigt. Flächendeckende und unangekündigte Probenentnahmen helfen, Betrugsfälle aufzudecken und lückenlos aufzuklären. Dank des intensiven Informationsaustausches gelangt die belastete Ware nicht in den Handel und somit auch nicht auf Ihren Tisch.
Erfreuliche aktuelle Ergebnisse
Mit Obst und Gemüse aus Öko-Anbau sind Sie auf der sicheren
Seite! Die Ergebnisse des BNN-Monitoring von 2009 ergaben
bei 512 genommenen Proben nur zwei Beanstandungen.
Besonders erfreulich: Äpfel, Auberginen, Paprika und Tomaten
aus Bio-Anbau enthielten keinerlei Spuren chemisch-synthetischer
Pflanzenschutzmittel.
Unsere ebl-Frischware wird regelmäßig in vom BNN anerkannten Laboren überprüft. Ausgewählt werden die Testprodukte nach Höhe des Risikos einer Belastung. Entweder geben wir selbst, oder bereits die ebenfalls dem Monitoring-Kreis angeschlossenen Lieferanten und Großhändler die Tests in Auftrag. Derzeit vergewissern wir uns, dass Sie mit dem Verzehr von unseren saisonalen Erdbeeren, Aprikosen, Pfirsichen und Melonen wirklich keinerlei Pestizid-Rückstände zu sich nehmen.
Bio ist doch besser!
Auch wenn die Stiftung Warentest in der aktuellen „Test“-Ausgabe
vom Juni zu dem plakativen Ergebnis kommt: „Bio ist
nicht besser“, so sagen die BNN-Monitoring-Ergebnisse und
eigene Erfahrungswerte uns offensichtlich etwas anderes.
Zu ihrem Ergebnis konnte die Stiftung Warentest wohl nur
deswegen kommen, weil sie nicht das getestet und vor allem
bewertet hat, was Bio besser macht und was Biokunden
schätzen, nämlich die Schadstoffbelastung und die soziale,
ökologische sowie ethische Verträglichkeit. So räumen die
Warentester lediglich ein, dass Lebensmittel aus Bio-Anbau
weit weniger Pestizide enthalten, als Obst und Gemüse aus
konventionellem Landbau. Allerdings fließt dieser Aspekt, wie
übrigens andere Umweltfaktoren auch, nicht in das Testurteil
mit ein.
Dabei raten Experten vor allem Kindern, Allergikern und anderen empfindlichen Personen davon ab, pestizidbelastetes Obst und Gemüse zu essen. Wir meinen, dass generell kein Gift in Lebensmittel gehört!
Gleichzeitig ist uns eine intakte Umwelt mit Artenvielfalt wichtig. Ökolandbau, der auf Pestizide und Fungizide verzichtet, leistet einen wichtigen Beitrag dazu. Das BNN-Monitoring gibt uns und Ihnen Sicherheit und bestätigt uns: Bio ist doch besser!
Ihre ebl-Redaktion