Vom aktuellen Dioxin-Skandal sind Bio-Lebensmittel nach derzeitigem Kenntnisstand nicht betroffen. "Im Öko-Landbau sind isolierte Fettsäuren, die im aktuellen Fall Quelle für die Kontamination von Futter mit Dioxin waren, nicht erlaubt. Unter den gesperrten Betrieben ist kein Bio-Betrieb", so Alexander Gerber, Geschäftsführer des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Betriebe, die einem der deutschen Öko-Verbände angehören, dürfen grundsätzlich keine konventionellen Pflanzenöle einsetzen. "Verbraucher können deshalb unbesorgt weiterhin Eier und Fleisch aus ökologischer Erzeugung kaufen", so Gerber.
"In unseren Läden vermarkten wir nur Bio-Lebensmittel. Unsere Eier- und Fleisch-Lieferanten gehören alle einem anerkannten deutschen Öko-Verband (z.B. Demeter, Bioland, Biokreis, Naturland) an. Unsere Bio-Bauern verfüttern in erster Linie ihr eigen angebautes Futter und kaufen, sofern das notwendig ist Bio-Futtermittel von Bio-Futtermühlen zu", so Gerhard Bickel, Geschäftsführer und Inhaber der ebl-naturkost GmbH & Co. KG.